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Jede Menge Widersprüche

Beitrag vom 06.03.2016 11:42:39 h, Administrator

Im Blogbeitrag "Des Rätsels Lösung?" vom 28.12.2015 informierte der Benutzer "Raudi" u. a. über seinen Brief an die Bürgermeisterin von Bad Breisig, mit der Frage: "... warum gerade dort ... diese vielen verkehrsberuhigten Maßnahmen erfolgten ...".

Heute hat uns "Raudi" das Antwortschreiben der Verwaltung zugemailt, das wir nachfolgend im Wortlaut veröffentlichen.


Datum: Montag, 29. Februar 2016

Verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich Waldstraße 61-67, Bad Breisig

Sehr geehrter Herr ...,
wir kommen zurück auf lhr Schreiben vom 28.12.2015 in o.g. Angelegenheit. Das verspätete Antwortschreiben bitten wir zu entschuldigen.

Aufgrund der nochmals vorgetragenen Anregungen einzelner Anwohner fand in dem genannten Bereich ein erneuter Ortstermin mit Vertretern der Polizeiinspektion Remagen und der Verkehrsbehörde statt.
In diesem Gespräch wurde die Gesamtthematik erneut diskutiert und die vorgetragenen Anregungen besprochen.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die anwesenden Personen sich einig waren, die "Berliner Kissen" an der derzeitigen Stelle zu belassen.
Von der Polizeiinspektion Remagen konnte in diesem Bereich ein Unfallaufkommen, speziell bei Nässe und Glätte, dargelegt werden.

Der zuvor provisorisch aufgestellte "Poller" zum Gehweg hin, wurde zwischenzeitlich fest installiert. Die zusätzlich anzubringenden Markierungen auf der Fahrbahn werden bei längerer trockener Witterung unverzüglich angebracht.

Wir bedauern Ihnen keine positive Nachricht auf Ihr Anliegen geben zu können.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der o.g. Rufnummer zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag



Antwort der VGV Bad Breisig, Bestätigung der Berliner Kissen
Kommentar vom 06.03.2016 14:34:45 h, Raudi

Dieses Schreiben erfolgte erst nachdem ich unseren Verbandsbürgermester Herrn Weidenbach am 3.2. und 2.3.2016 eingeschaltet habe. Er hat mir direkt einen Zwischenbescheid gesendet und dafür gesorgt, das es eine Antwort auf mein Schreiben vom 28.12.2015 gegeben hat.

Herr Weidenbach teilte mir mit, nachdem ich mich bei ihm für seine Bemühungen bedankt habe, dass er die Sorge hat, dass die Antwort der zuständigen Fachabteilung mich möglicherweise nicht zufriedenstellt. Da hat er wohl recht!!

Ihm ist bekannt, dass die Situation in der Waldstraße ein viel diskutiertes Thema geworden ist und er mir für evtl. weitere Fragen zur Verfügung steht.
Kommentar vom 07.03.2016 07:49:24 h, Administrator

Wie heißt es in obigem Schreiben doch so schön:

"... Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die anwesenden Personen sich einig waren, die "Berliner Kissen" an der derzeitigen Stelle zu belassen.
Von der Polizeiinspektion Remagen konnte in diesem Bereich ein Unfallaufkommen, speziell bei Nässe und Glätte, dargelegt werden. ...".


Also, weil die Polizei es so will, haben wir dort ein Berliner Kissen.

Hingegen heißt es im Antwortschreiben der Polizei auf unseren Offenen Brief 2:

"... Dies gilt umso mehr als Sie sich im Wesentlichen an den falschen Adressaten gewandt haben. ..."

Also, weil die Stadtverwaltung es so will, haben wir dort ein Berliner Kissen.

Da wird sich also gegenseitig der schwarze Peter zugeschoben. Warum schiebt man ihn nicht zu Herrn A.? Denn dort gehört er eigentlich hin!

Und schauen wir uns die eben genannte Aussage noch einmal genauer an:

"... Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die anwesenden Personen sich einig waren, die "Berliner Kissen" an der derzeitigen Stelle zu belassen. Von der Polizeiinspektion Remagen konnte in diesem Bereich ein Unfallaufkommen, speziell bei Nässe und Glätte, dargelegt werden. ...".

Also zumindest behauptet hier die Stadtverwaltung, die Polizei habe hier eine ganz klare Aussage gemacht. Speziell bei Nässe haben sich hier in der Vergangenheit sehr viele Unfälle ereignet.

Da hat sich der clevere Polizist bzw. der clevere Schreiberling der Stadtverwaltung wohl überlegt, Unfälle bei Nässe, das klingt doch einleuchtend! Oder? Dieser Bauernweisheit (Glätte=Unfall) kann ja nun wirklich niemand widersprechen. Leider sieht es so aus, dass die Aussage "die Unfälle geschahen bei Nässe und Glätte" nicht richtig ist. Denn es ist - für den Polizisten oder die Verwaltung - super-dumm, dass in der Vergangenheit in der Zeitschrift "Blick aktuell" der folgende Leserbrief-Schlagabtausch stattgefunden hat:

Da gab es nämlich einmal den Leser "H. C", der sich über die Bremsschwellen furchtbar aufregte, und meinte unser Herr A. solle mal nicht so übertreiben. Denn in einer Kurve, wenn da bei Nässe oder im Winter bei Glätte mal ein Auto in der Kurve etwas rutscht, das sei doch normal. Wörtlich schrieb er in der Ausgabe Nr. 38/2015:

"... Bei absolut selten auftretendem Glatteis, eher Raureif rutscht im Winter schon mal ein PKW aus der Kurve".

Daraufhin zählte unser Herr A. ganz erbost, in einer Folgeauflage der "Blick aktuell" sowie im Bonner Generalanzeiger vom 6. Okt. 2015, alle ihm bekannten Vorkommnisse in der Kurve auf. Wir zitieren mal alle diese Vorkommnisse aus dem Leserbrief des Herrn A.:

-"... am 26. Mai 2005 - bei völlig trockener Fahrbahn - ...",

-"... vom 15. Dezember 2006 und vom 26. März 2007, die sich - ohne Glatteiskausalität, ebenfalls ...",

-"... Am 11. Februar 2012 ist trotz trockener Witterungsverhältnisse ein ...",

-"... Am 17. Juni 2014 ist - wiederum auf trockener Fahrbahn - ein fahrbahnaufwärts fahrendes Kfz ...".

Also eine ganz klare Aussage des Herrn A. Alle Vorkommnisse haben sich hier in der Vergangenheit auf trockener Fahrbahn ereignet. Eine Aussage im krassen Gegensatz zur Aussage des Polizeibeamten bzw. der Verwaltung.

Jetzt wissen wir nicht so genau, wie man das Ganze bewerten soll. Kann man da sagen "hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen"? Oder sollte man den beteiligen Herren mal mit den folgenden Worten ins Gewissen reden: "Also Sportsfreunde, das mit dem Alkohol, das lasst besser sein"!

Übrigens, wir wissen jetzt nicht, ob die Unfälle dann genauso erfunden wurden, wie die Wetterlage, aber den Unfall vom 17. Juni 2014 haben wir sogar selbst gesehen. Der Einzige, den wir bestätigen können. Die Ursache soll "Wildwechsel" gewesen sein. Da hätte dann auch das Berliner Kissen nicht geholfen.

PS: Es wäre schön, wenn sich der Unfallfahrer mal bei uns melden, und hier diesen Unfall schildern würde.
Kommentar vom 08.03.2016 19:35:46 h, Mike

Heute habe ich auf Fragen an die Polizeiinspektion Remagen folgende Antworten erhalten:

Von: Polizeiinspektion Remagen
Betreff: AW: Anfrage zu Unfalldaten [#15950]
Datum: 8. März 2016 16:10
Status: Anfrage abgeschlossen

Sehr geehrt Antragsteller/in

hiermit bestätige ich den Eingang Ihrer Mail und übermittele Ihnen zugleich die Antwort, da sie in der Tat keinen großen Aufwand erfordert:

- Liste der Unfälle, die sich im Kreuzungsbereich in den letzten 5 Jahren dort ereignet haben
AW: Im Bereich der Einmündung Meisenweg/Waldstraße hat sich in den letzten fünf Jahren kein Unfall ereignet bzw. kein Unfall, der von der Polizei aufgenommen worden wäre.

- Alle vorhandenen Metadaten zu den Unfällen (Vorfahrt nicht beachtet, Glätte, Personenschaden etc.)
AW: Entfällt, siehe oben

- Ist diese Kreuzung nach den gängigen Definitionen als Unfallhauptstelle zu betrachten?
AW: Entfällt, siehe oben

- Welche Gründe sprechen aus Polizeilicher Sicht für das Vorhandensein des Berliner Kissens auf der Waldstraße im erweiterten Kreuzungsbereich?
AW: Die Polizei bewertet/kommentiert keine Maßnahmen anderer Entscheidungsträger in der Öffentlichkeit.

Mit freundlichen Grüßen


Siehe auch https://fragdenstaat.de/a/15950

Aufgrund der prompten Antworten der PI Remagen (hierfür nochmal vielen Dank) sowie den anderen Darstellungen auf www.waldstrasse-quer.de, kann ich nur schließen, dass die Kreuzung Meisenweg-Waldstrasse mit dem Berliner Kissen nichts zu tun hat. Somit ist das Kissen wohl nur für die "Bergauf" fahrenden Verkehrsteilnehmer gedacht. Warum man dann auch die "Bergab" fahrenden nötigt, bis fast zum Stillstand abzubremsen, erschließt sich wohl nicht nur mir nicht. Und um die fiktive Unfallgefahr in der Kurve zu mindern, ist das Kissen wohl viel zu weit vor der Kurve angebracht (was ja auf dieser Seite schon ausgeführt wurde). Der K(r)ampf geht also weiter. Ich bleibe jedenfalls dran.

Solidarische Grüße aus der Sebastian-Kneipp-Str.
Mike

 
 
  





  


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