Verschiedene Funktionen dieser Webseite erfordern das Setzen von Cookies. Hierfür erbitten wir Ihre Zustimmung. Erst mit Ihrer Zustimmung können Sie alle Funktionen dieser Webseite vollumfänglich nutzen. Außerdem haben wir auf unseren Seiten Werbung von Drittanbietern vorgesehen. Erst diese Werbung ermöglicht die kostenlose Bereitstellung unserer Webseite. Auch diese Drittanbieter setzen Cookies, insbesondere zum Schalten personalisierter Anzeigen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutz-Seite.

Setzten von Cookies erlauben und diesen Hinweis schließen.

(Auf unserer Datenschutz-Seite können Sie diese Zusage jederzeit zurücknehmen.)


blog

Forum/Blog von www.koenigsthesen.de


Hier können Sie Ihre Meinung, Ihr Wissen, Ihre Emotionen zu den Königsthesen, Gott und die Welt darlegen. Eine Registrierung im Block ist nicht erforderlich. Näheres über die Handhabung dieses Blogs, lesen Sie hier, im ersten Beitrag.

Haben Sie ein Thema, dass in keine der vorhandenen Kategorien passt, dann wählen Sie bitte in der Kategorie-Auswahl den Punkt "Neuen Fall/Kategorie anlegen".


Kategorie
Alles äußerst widersprüchlich

Beitrag vom 21.03.2016 08:00:00 h, Administrator

Der Fall "Berliner Kissen" kennt drei Beteiligte.

1) Der Antragsteller, unser Herr A.
2) Die Verwaltung
3) Die Polizei

Dass man so untereinander den einen oder anderen kennt, wird ja bereits an mehreren Stellen auf diesen Seiten dargelegt. Was wir da noch ergänzen müssen, ist, dass nicht alle Beteiligten immer und überall widerspruchsfrei argumentieren. Aber schauen wir uns mal die beteiligten Akteure an.


Der Antragsteller (1)

Und so fing alles an. Nachdem sich der Antragsteller 2012 bereits Kölner Teller zur Verkehrsberuhigung in seiner Kurve von der Stadtverwaltung Bad Breisig wünschte, schien ihm dies 2015 noch nicht genug. Er wünschte sich an der anderen Seite der Kurve eine weitere Bremsschwelle, ein Berliner Kissen.

Photo Placeholder


Zur Begründung heißt es in dem Vorabausdruck seines Antrag an die Verwaltung: "Es sei ... ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein fahrbahnaufwärts fahrender PKW ... wegen massiver Geschwindigkeitsüberschreitung von der Fahrbahn abgekommen ist ...".

Photo Placeholder


Also man beachte, er weist ausdrücklich darauf hin, dass der Unfall am 17. Juni 2014 wegen massiver Geschwindigkeitsüberschreitung geschehen ist.

Das verwundert uns sehr, schreibt die Polizei doch zu diesem Unfall: "Unfallursache: Wild auf der Fahrbahn.

Photo Placeholder

Man stelle sich vor, wenn die Eintragung in den Polizeiunterlagen stimmt, dann hätte im Antrag stehen müssen: "Fahrbahnaufwärts ist zwar bisher nur ein einziger Unfall passiert, und der weil plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn gesprungen ist. Das wäre wohl keine gute Begründung für die Installation des Berliner Kissens gewesen. Denn das könnte ja jederzeit wieder passieren, überall auf der Waldstraße, und man müsste dann, zur Vorbeugung, die ganze Waldstraße zupflastern.

Also das war schon mal äußerst widersprüchlich, kein guter Start.



Der Antragsteller (2)

Schauen wir doch mal weiter, was der Antragsteller sonst noch so schreibt.

Nachdem ihm in einem Leserbrief in der Zeitung Blick aktuell Ausgabe Nr. 38/2015 von dem Leser H. C. klargemacht wurde, er könne physikalische Gesetze nicht außer Kraft setzen, bei Nässe + Kälte oder gar Schnee gerät ein Kfz schon mal ins Schlingern, antwortete er, sowohl in einer Folgeauflage von Blick aktuell, als auch im Bonner Generalanzeiger vom 6. Okt. 2015, in einem Leserbrief, dass die Vorkommnisse ja gar nicht bei Nässe passiert seien, sondern bei vollkommener Trockenheit. Die Passagen in seinem Text lauten:

-"... am 26. Mai 2005 - bei völlig trockener Fahrbahn - ...",

-"... vom 15. Dezember 2006 und vom 26. März 2007, die sich - ohne Glatteiskausalität, ebenfalls ...",

-"... Am 11. Februar 2012 ist trotz trockener Witterungsverhältnisse ein ...",

-"... Am 17. Juni 2014 ist - wiederum auf trockener Fahrbahn - ein fahrbahnaufwärts fahrendes Kfz ...".

Schauen wir uns hierzu doch mal das Original des Leserbriefes an:

Photo Placeholder

Also eine ganz klare Aussage des Antragstellers: Alle Unfälle waren bei trockener Fahrbahn. Und das ist jetzt nicht mal so dahin gesagt, nein, das wird hier explizit als eine der Hauptaussagen vier mal betont, was auf uns den Eindruck macht, er wolle aussagen: "Meine Kritiker sind im Unrecht, ich im Recht!".

Ziemlich dumm gelaufen, denn

da schreibt die Verwaltung u. a. in einem Schreiben vom 29. Februar 2016

"... Von der Polizeiinspektion Remagen konnte in diesem Bereich ein Unfallaufkommen, speziell bei Nässe und Glätte, dargelegt werden ...". Auch hier wieder mit dem Wort "speziell" explizit hervorgehoben. Allerdings leider das Gegenteil "... speziell bei Nässe und Glätte".

Photo Placeholder

Äußerst widersprüchlich, alles äußerst widersprüchlich!


Und dem nicht genug! Die Polizeiinspektion Remagen, kann leider nur 5 Jahre zurückblicken, aber das reicht, sie schreibt zum Unfall vom 11.Februar 2012:

"... Straßenzustand: nass / feucht ...".

Und das wurde 2012 notiert, zu einem Zeitpunkt, als es noch keine Kritiken gab, also unbeeinflusst von irgendwelchen Streitereien.

Photo Placeholder

Siehe auch https://fragdenstaat.de/a/15980

Äußerst widersprüchlich, alles äußerst widersprüchlich!



Die Verwaltung (1)

Kommen wir zum zweiten Beteiligten im Fall "Berliner Kissen", die Verbandsgemeinde Bad Breisig. In nahezu allen Schreiben der Verwaltung lesen wir, dass das Berliner Kissen errichtet wurde, weil in der Vergangenheit so viele Unfälle in diesem Bereich waren. Da heißt es z. B. in der Beschlussvorlage für die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Ortsbildausschusses der Stadt Bad Breisig:

"... Die genannten Unfälle vor der Maßnahme ..."

Also immer wieder ist die Rede von "Unfällen".

Photo Placeholder


Man beachte! Hier spricht die Verwaltung der Stadt Bad Breisig im Plural von "die Unfälle". Also waren es 2 ..., 3 ..., 4 ..., oder 10 ..., 100 ...? oder gar 1000? Die genaue Anzahl der Unfälle bleibt ein Geheimnis der Verwaltung. --- Und schauen wir uns dann einmal die folgende Zeichnung an:

Photo Placeholder

Also in der Vergangenheit gab es sicherlich den einen oder anderen Unfall in obiger Kurve. Nahezu ausnahmslos alle, hier mit dem blauen Pfeil C) dargestellt, von bergab fahrenden Fahrzeugen. Von der Polizeiinspektion (PI) Remagen, werden die Unfälle leider nur 5 Jahre zurück gespeichert, und somit ist hier nur ein einziger registriert. Vielleicht waren es ja auch etwas mehr. Aber dem wurde 2012, ohnehin mit der Errichtung der Kölner Teller, ein Riegel vorgeschoben. Also alle Unfälle C) sind Geschichte, und da das Berliner Kissen nicht auf deren "Einflugschneise" liegt, entfallen alle diese Unfälle C) bei der Betrachtung, ob die hohen Investitionskosten das Berliner Kissen rechtfertigen.

Es zählen allein die Unfälle, die in der Zeichnung mit A) dargestellt sind, und hier haben wir laut schriftlicher Aussage der Polizeiinspektion Remagen exakt 0 (null) Unfälle (siehe auch https://fragdenstaat.de/a/15950). Und es zählen die Unfälle, die in der Zeichnung mit B) dargestellt sind. Und da hatten wir exakt einen, der allerdings - wie bereits erwähnt - nicht auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist, sondern auf einen Wildwechsel. Also hatten wir da auch exakt 0 (null) Unfälle, wegen überhöhter Geschwindigkeit (siehe auch https://fragdenstaat.de/a/15980). Und da das Berliner Kissen gar so weit von der Kurve entfernt angebracht ist, hätte es diesen Unfall zudem, mit großer Wahrscheinlichkeit, auch nicht verhindert.

Photo Placeholder


Und nun zählen wir mal zusammen, welche Unfälle die Errichtung des teuren Berliner Kissens widerspruchslos rechtfertigen: 0 + 0 = 0. Also wer da im Plural von Unfällen redet, tut uns leid, äußerst widersprüchlich, alles äußerst widersprüchlich!


Die Verwaltung (2)

Um zu unterstreichen, dass die ganze Angelegenheit seinen demokratisch, ordnungsgemäßen Gang genommen hat, lesen wir in der Beschlussvorlage zum Berliner Kissen, für die Sitzung des Bau-, Umwelt- und Ortsbildausschusses der Stadt Bad Breisig, vom 15.03.2016, den folgenden Satz:

"... Sachdarstellung / Der Haupt- und Finanzausschuss, Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Breisig hat sich in der Sitzung vom 09.10.2014 bereits mit der Angelegenheit befasst...".

Dumm nur, dass wir in der Tagesordnung der Sitzung vom 09.10.2014 diesen Punkt nicht vorfinden.

Photo Placeholder

Weiter heißt es in der eben erwähnten Beschlussvorlage:

"... Der Haupt- und Finanzausschuss, Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Breisig beauftragte daraufhin in seiner Sitzung vom 06.11.2014 die Verwaltung mit der Beschaffung und der Installation der "Berliner Kissen" ...".

Uuuups, am 06.11.2014 gab es gar keine Sitzung!

Photo Placeholder

Oder dürfen wir rätseln, man meinte die Sitzung vom 17.11.2014? Nein, auch hier kein Punkt "Berliner Kissen, Waldstraße". Oder, wir könnten jetzt auch noch weiter rätseln, dass sich die Angelegenheit evtl. hinter dem Punkt "8. Auftragsvergabe" verbirgt? Und was sehen wir denn da? Frage: "Laufen Auftragsvergaben in nichtöffentlichen Sitzungen ab? Wenn da so ein paar Tausender ausgegeben werden, ohne Öffentlichkeit?

Photo Placeholder

Unser Fazit: Äußerst widersprüchlich, alles äußerst widersprüchlich!


Die Verwaltung (3)

Um im Jahre 2013 den Wunsch nach Kölner Tellern im Bereich Waldstraße 85 abzuschmettern, wusste die Stadtverwaltung genau wie so etwas professionell und unbestechlich geht. Eine Verkehrsmessung mit Messgerät über mehrere Tage.

Photo Placeholder

Siehe auch http://www.bad-breisig.de/ ... /Ge­schwin­dig­keits­mes­sungen/

Ginge es jetzt umgekehrt darum ein Berliner Kissen durchzuboxen, würden wir natürlich nicht professionell mit einem unbestechlichen Aufzeichnungsgerät über mehrere Tage Messungen vornehmen. Vollkommen unlogisch, dass die Autofahrer 2015 in der Kurve schneller fahren würden als 2013 auf der Gerade vor Hausnummer 85! Wir würden uns was anderes einfallen lassen. Schauen wir doch mal was die Stadtverwaltung gemacht hat.

Nach allem was wir so lesen, stellten sich die "Experten" an den Straßenrand, und beurteilten augenscheinlich den Verkehr. Also, so Pi mal Daumen wurde ermittelt, dass der Verkehr "... Während des Ortstermins ... offen­sicht­lich deutlich schneller als die erlaubten 30 km/h fuhr ...".

Lesen Sie bitte selbst, aus der Beschlussvorlage für die Ausschussmitglieder der Versammlung vom 15.03.2016: "... Während des Ortstermins ... offensichtlich deutlich schneller ...".

Photo Placeholder

Hmmm..., offen­sicht­lich reicht uns eigentlich nicht. Darum, äußerst widersprüchlich, alles äußerst widersprüchlich!


Die Verwaltung (4)

Ein weiterer Kritikpunkt an der Verwaltung ist ihr folgender Ausspruch:

"Eine weitere Reihe "Kölner Teller" wurde seitens der Polizei aufgrund der hiermit einhergehenden Nachteile (z.B. für Krankentransporte, Schneepflugeinsatz) auf diesem kurzen Straßenabschnitt ebenfalls als nicht sinnvoll angesehen. ... Um hier eine Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erreichen wurde vorgeschlagen, von Stadtmitte kommend vor der Kurve sogenannte ′Berliner Kissen′ zu installieren".

Photo Placeholder

Also, die Verwaltung schreibt, wir werden keine Kölner Teller, wie vom Antragsteller gewünscht, installieren, sondern ein Berliner Kissen. --- Achtung, jetzt kommt die Begründung:

"... aufgrund der hiermit einhergehenden Nachteile (z.B. für Krankentransporte, Schneepflugeinsatz) ...".

Das ist natürlich Unfug. Wie bereits im Blogbeitrag Berliner Kissen auf der Tagesordnung erwähnt, macht es für den Schneepflug oder gar für den Krankentransport absolut keinen Unterschied, ob Kölner Teller oder ein Berliner Kissen zu überfahren sind.

Der tatsächliche Unterschied liegt darin, dass die Kölner Teller gefährlich für Zweiradfahrer sind, und dass es an ähnlichen Hindernissen schon zu schweren Verletzungen gekommen ist. Aber davon möchte die Verwaltung nicht sprechen. Man spricht nicht Klartext, nicht von Verletzungsgefahr durch die Kölner Teller, sondern beschönigend von "einhergehenden Nachteilen", die man dann auch noch irreführend begründet. Würde man von Verletzungsgefahr durch die Kölner Teller reden, dann wäre doch die zwangsläufige Folge, die Kölner Teller sofort abzubauen, und durch eine weniger gefährliche Alternative zu ersetzen. Aber nein, die Kölner Teller bleiben! --- Da könnte man doch den Eindruck gewinnen, dass die leere Stadtkasse es nicht mehr erlaubt, an das Allgemeinwohl zu denken, dass sie es aber sehr wohl erlaubt, die Wünsche eines einzelnen Antragstellers zu befriedigen.

Und wieder: Äußerst widersprüchlich, alles äußerst widersprüchlich!

Die Polizei

Bis auf die Tatsache, dass die Verwaltung ständig behauptet, sie habe die Daten von der Polizei, von einem Herrn F... oder einem Herrn St..., müssen wir sagen, dass alles was wir schriftlich mit der Polizeiinspektion Remagen "zu bereden" hatten, lief völlig korrekt ab. Die Antworten kamen schnell, und waren klar formuliert. Ganz im Gegensatz zu den unpräzise formulierten Sätzen der Stadtverwaltung. Die Polizei hat's auch gut. Verantwortlich für den - nach unserer Meinung - geldverschwenderischen Bau des Berliner Kissens ist allein die Verbandsgemeinde Bad Breisig, und somit hat die Polizei auch keinen Grund, rumzudrucksen.

Aber trotzdem, offizielle PI Remagen-Stellungname sagt: "Alles O. K. auf der Waldstraße", und Verwaltung sagt, Polizist F... und Polizist St... hätten gesagt: "Unfälle, Unfälle, Unfälle...".

Darum unser Fazit: Äußerst widersprüchlich, alles äußerst widersprüchlich!


Resümee

Photo Placeholder


Nachdem wir nun von der Polizeiinspektion Remagen ausdrücklich hören, dass der genannte Bereich der Waldstraße, nach den gängigen Definitionen nicht als Unfallhauptstelle zu betrachten ist, fragen wir uns natürlich, warum greift die Stadtverwaltung - grundlos - so tief in ihr leeres Stadtsäckel? Warum erfüllt man uns nicht den Wunsch nach Akteneinsicht, nach Transparenz der Verwaltung? Warum installiert man das Berliner Kissen - grundlos? - mit dem höchstmöglichen Steigungswinkel, in der höchstmöglichen Schikanestufe? Warum wehrt sich der Stadtrat so vehement gegen jede Kritik? Warum installiert man das Berliner Kissen vor Hausnummer 67? Warum nicht vor Hausnummer 85? Warum nicht vor Hausnummer 41? Liegen hier noch sachliche Argumente zu Grunde? Schauen wir doch mal in das Schreiben des Bürgers, der den Stein ins Rollen gebracht hat. Schrieb der Antragsteller doch:

"Errichtung von sog. Kölner Tellern auf der Waldstraße ... 67".

Nun gut, nachdem es sich rumgesprochen hat, das Kölner Teller "extrem gefährlich" sind, errichtete die Verwaltung keine Kölner Teller, sondern die ungefährlichere Alternative, Berliner Kissen.

Und wo? Vor dem Haus Waldstraße 67.

Und hier der Entwurf des Antragstellers:

Photo Placeholder

Da uns all das so seltsam vorkam,

- haben wir bei der SPD mal nachgefragt, ob der Antragsteller Mitglied der SPD ist. Antwort - nein!

- haben wir bei der FWG mal nachgefragt, ob der Antragsteller Mitglied der FWG ist. Antwort - nein!

- haben wir bei der CDU mal nachgefragt, ob der Antragsteller Mitglied der CDU ist. Keine Antwort!


Das Gschmäckle

Wie bereits in unserem Offenen Brief vom 29.11.2015 angesprochen, was bleibt, ist ein gewisses Gschmäckle.

Wir saßen ja mit in der Sitzung des Bau-, Umwelt- und Ortsbildausschusses der Stadt Bad Breisig, vom 15.03.2016.

Stimmen die, in unserem Blogbeitrag zuvor genannten Fakten (keine Unfälle), und es sieht ganz so aus, dann werden da munter Sachen vorgelesen, die - sagen wir mal - nicht so 100 % stimmig sind, und dann zur Abstimmung gebracht. Man stelle sich vor, man ist Ausschussmitglied und es wird gesagt: "Ganz viele Unfälle ...! Experten raten ...!". Natürlich werde ich als Ausschussmitglied für Sicherungsmaßnahmen stimmen. Würde aber gesagt: "Keine Unfälle! Experten sagen, keine Unfallhauptstelle!", wie es der Realität dann entspräche, ich würde gegen das Berliner Kissen stimmen.

Darum ist es ganz wichtig, dass hier in Bad Breisig kein "Gschmäckle" aufkommt, und dem ist nur mit 100%iger Transparenz ent­gegen­zu­tre­ten. Nicht, dass hier der Eindruck entsteht, diese Investition aus der gebeutelten Stadtkasse sei nicht wegen enormer Unfallraten hier installiert, sondern nur weil hier jemand seine Mitbürger gängeln möchte. Und wenn hier Unfälle aufgeführt werden, die in keinem Zusammenhang mit der Platzierung des Berliner Kissens stehen, nicht das hier der Eindruck entsteht, die Stadtverwaltung können nicht Äpfel von Birnen unterscheiden.

Unser Appell an die Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch (CDU), den Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Bernd Weidenbach (CDU), sowie an alle Ausschussmitglieder: "Ordnen Sie für diesen Fall 100%ige Transparenz der öffentlichen Verwaltung an! Ordnen Sie an, dass ausnahmslos alle, diesen Fall betreffende Dokumente, der Internetplattform www.waldstrasse-quer.de übergeben, und dort veröffentlicht werden. Denn bereits seit vier Monaten, seit unserem Offenen Brief, haben wir mehrfach Akteneinsicht, Transparenz gefordert, aber hierauf keine Reaktion der Stadtverwaltung erhalten.

Es muss u. a. geklärt werden, wie kam das Wort "Unfälle" in die Vorlagen? Wie kam es zu der Feststellung "in der Kurve wird schneller als 30 km/h gefahren, nicht aber auf der Gerade vor Hausnummer 85?".


Widerspruchsfrei ist die folgende Aussage

Dieses Rehkitz, das wir keine 200 Meter von der Kurve entfernt, leicht verletzt, entdeckten ist 100 % nicht schuld am Wild-Unfall, der sich am 17. Juni 2014 ereignete. Es wurde erst 2015 geboren.

Photo Placeholder
Kommentar vom 21.03.2016 08:10:00 h, Administrator

Wir haben soeben die folgende E-Mail an die Frau Stadt­bür­ger­meis­terin Gabriele Hermann-Lersch (CDU) sowie an den Herrn Bürger­meister der Verbands­gemeinde, Bernd Weidenbach (CDU) gesendet.


Betreff: Berliner Kissen in der Waldstraße

Sehr geehrte Frau Hermann-Lersch,
sehr geehrter Herr Weidenbach,

in der letzten Sitzung des Bau-, Umwelt- und Ortsbildausschusses der Stadt Bad Breisig am Dienstag, 15.03.2016, zum Thema "Berliner Kissen" in der Waldstraße gab es ja einige Irritationen über den Sinn oder Unsinn dieser Baumaßnahme. Ich haben nun - mit Hilfe weiterer Blog-User - sowohl bei der Polizeiinspektion (PI) Remagen, als auch in Unterlagen, die das Internet so anbietet, nachgeforscht, und bin zu dem zweifelsfreien Ergebnis gekommen, dass es keinerlei sinnvolle Gründe für diese Baumaßnahme gibt. Die bisher genannten Gründe lauteten:

- Unfälle-1: Die PI bestätigte, dass es keinerlei Unfälle im Bereich der Einmündung Waldstraße/Meisenweg in den letzten fünf Jahren gegeben hat, die das Vorhandensein des Berliner Kissens begründen.

- Unfälle-2: Die PI bestätigte, dass es keinerlei Unfälle im Bereich der Kurve Waldstraße in den letzten fünf Jahren gegeben hat, die das Vorhandensein des Berliner Kissens begründen.

- Unfallhauptstelle: Die PI bestätigte, dass dieser Bereich nicht als Unfallhauptstelle zu betrachten ist.

Diese, und eine Reihe weiterer Feststellungen, bitte ich Sie, in dem Blogbeitrag "Alles Lüge" im Detail nachzulesen. Der Link zu diesem Blogbeitrag lautet:

http://www.waldstrasse-quer.de/ ... alles_luege.php

Da das Berliner Kissen nun einfach nur noch

- Lärm erzeugt,
- erhöhte Abgase verursacht und
- vielen Bürgern das Gefühl der Schikane gibt,

bitte ich, das Berliner Kissen wieder zu demontieren. Bei dieser Gelegenheit bitte ich Sie gleich, falls die Kurve weiterhin von der Verwaltung als gefährlich eingestuft wird,

- die gefährlichen Kölner Teller zu entfernen und durch eine ungefährlichere Maßnahme zu ersetzten.

- die Kurve, mit hochstehenden Warnbaken zu versehen. Siehe hierzu auch http://www.waldstrasse-quer.de/ ... /geschichte.php ....

Aber was noch viel wichtiger ist, verinnerlichen Sie den dort genannten Abschnitt "Das Gschmäckle". Ordnen Sie 100%ige Transparenz der öffentlichen Verwaltung an!

Auch möchte ich Sie bitten, mir Ihre Meinung zu dem genannten Blogbeitrag zu schildern, die ich dann gerne als Kommentar dem Beitrag anhängen möchte, wie auch diese E-Mail dem Blogbeitrag als Kommentar angehängt ist.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus und zeichne

mit freundlichem Gruß
G. B.
Kommentar vom 21.03.2016 08:15:00 h, Administrator

Wir haben soeben die folgende E-Mail an den Fraktionssprecher der CDU Herrn Norbert Heidgen sowie an den Fraktionssprecher der SPD Bernd Lang sowie an den Fraktionssprecher der FWG Walter Erben gesendet.


Betreff: Berliner Kissen in der Waldstraße

Sehr geehrte Herren Fraktionssprecher,

vorweg möchte ich Sie bitten diese Mail, an alle Mitglieder des genannten Ausschusses Ihrer Partei weiterzuleiten.

In der letzten Sitzung des Bau-, Umwelt- und Ortsbildausschusses der Stadt Bad Breisig am Dienstag, 15.03.2016, zum Thema "Berliner Kissen" in der Waldstraße gab es ja einige Irritationen über den Sinn oder Unsinn dieser Baumaßnahme. Ich haben nun - mit Hilfe weiterer Blog-User - sowohl bei der Polizeiinspektion (PI) Remagen, als auch in Unterlagen, die das Internet so anbietet, nachgeforscht, und bin zu dem zweifelsfreien Ergebnis gekommen, dass es keinerlei sinnvolle Gründe für diese Baumaßnahme gibt. Die bisher genannten Gründe lauteten:

- Unfälle-1: Die PI bestätigte, dass es keinerlei Unfälle im Bereich der Einmündung Waldstraße/Meisenweg in den letzten fünf Jahren gegeben hat, die das Vorhandensein des Berliner Kissens begründen.

- Unfälle-2: Die PI bestätigte, dass es keinerlei Unfälle im Bereich der Kurve Waldstraße in den letzten fünf Jahren gegeben hat, die das Vorhandensein des Berliner Kissens begründen.

- Unfallhauptstelle: Die PI bestätigte, dass dieser Bereich nicht als Unfallhauptstelle zu betrachten ist.

Diese, und eine Reihe weiterer Feststellungen, bitte ich Sie, in dem Blogbeitrag "Alles Lüge" im Detail nachzulesen. Der Link zu diesem Blogbeitrag lautet:

http://www.waldstrasse-quer.de/ ... alles_luege.php

Da das Berliner Kissen nun einfach nur noch

- Lärm erzeugt,
- erhöhte Abgase verursacht und
- vielen Bürgern das Gefühl der Schikane gibt,

bitte ich, in allen Sitzungen dafür zu plädieren, das Berliner Kissen wieder zu demontieren. Bei dieser Gelegenheit bitte ich Sie gleich, falls die Kurve weiterhin von der Verwaltung als gefährlich eingestuft wird, dafür zu plädieren

- die gefährlichen Kölner Teller zu entfernen und durch eine ungefährlichere Maßnahme zu ersetzten.

- die Kurve, mit hochstehenden Warnbaken zu versehen. Siehe hierzu auch http://www.waldstrasse-quer.de/ ... /geschichte.php ....

Aber was noch viel wichtiger ist, verinnerlichen Sie den dort genannten Abschnitt "Das Gschmäckle". Ordnen Sie 100%ige Transparenz der öffentlichen Verwaltung an!

Auch möchte ich Sie bitten, mir Ihre Meinung zu dem genannten Blogbeitrag zu schildern, die ich dann gerne als Kommentar dem Beitrag anhängen möchte, wie auch diese E-Mail dem Blogbeitrag als Kommentar angehängt ist.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus und zeichne

mit freundlichem Gruß
G. B.
Kommentar vom 22.03.2016 08:00:00 h, Administrator

Wir haben den Beitrag heute etwas überarbeitet, und dabei auch den Titel von "Alles Lüge", etwas weniger reißerisch, auf "Alles äußerst widersprüchlich" geändert. Also nicht wundern, es ist noch der gleiche Beitrag, wie gestern.
Kommentar vom 23.03.2016 13:22:15 h, CCC

Null Unfälle!? Da bin ich mal gespannt, was die Verwaltung darauf antwortet. Kann mir nicht vorstellen, dass sie die Anträge nicht auf ihren Wahrheitsgehalt prüft, wenn es da stand.
Kommentar vom 24.03.2016 17:55:13 h, Mike

@CCC: Durch die jetzt öffentlichen Aussagen der Polizei liegen wenigstens belastbare Fakten vor. Es mögen ja durchaus mehr Unfälle passiert sein, aber solange diese nicht durch Polizei oder durch die Ortspolizeibehörde aufgenommen wurden, bleiben das Unfallgeschehen bzw. die Begleitumstände unklar bzw. gelten als nicht beweiskräftig festgestellt. Auf alle Fälle halte ich es für nicht hinnehmbar, wenn die Verwaltung aufgrund dieser unbewiesenen Sachlagen derartig schwere Eingriffe in den Straßenverkehr vornimmt. Für mich geht es hier nicht nur um die Beseitigung der Hindernisse, sondern um die Glaubwürdigkeit der Verwaltung. Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Verwaltungshandelns sind gefragt. Daran hapert es in Bad Breisig leider nicht nur bei den Maßnahmen in der Waldstraße.
Kommentar vom 24.03.2016 18:34:44 h, Heidi

Dass der Herr Administrator uns erklärt, es habe in der Kurve 0 Unfälle gegeben, ist lächerlich, geht es doch bei den von der Polizei genannten Unfällen um den Meisenweg und NICHT um die Kurve. Diejenigen unter den PA-SE-WAL-Anwohnern, die schon jahrelang hier leben, haben diese Unfälle sehr wohl miterlebt. Einer davon sogar mit Fahrerflucht.

Und ich bin in der Tat gespannt, was die Stadt bzw. alle Angeschriebenen wohl so antworten! Wäre ich Adressat, ich würde mich zu derlei Unverschämtheiten gar nicht einlassen.
Kommentar vom 24.03.2016 20:45:00 h, Administrator

Hallo Heidi,

vielen Dank für Ihre Kritik, die wir gerne annehmen. Allerdings, wie wir bereits befürchtet haben, ist unser Beitrag sehr lang, und er verführt dazu, dass man ihn überfliegt, statt wirklich Detail für Detail zu lesen.


Sie schreiben:

"... geht es doch bei den von der Polizei genannten Unfällen um den Meisenweg und NICHT um die Kurve ...".


Unsere Antwort:

Tatsächlich gibt es eine Anfrage bei der Polizeiinspektion (PI) Remagen, die sich auf die Einmündung Meisenweg bezieht. Und tatsächlich sagt die Polizei, es gab dort 0 (null) Unfälle in den letzten 5 Jahren. Diese Anfrage trägt die Nummer 15950.

Siehe auch https://fragdenstaat.de/a/15950.

In obigem Beitrag wird aber auch eine Anfrage mit der Nummer 15980 genannt. Und die bezieht sich ausschließlich auf die Kurve. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie da noch mal nachlesen würden.

Siehe auch https://fragdenstaat.de/a/15980.


Sie schreiben:

"... Dass der Herr Administrator uns erklärt, es habe in der Kurve 0 Unfälle gegeben, ist lächerlich, ...".


Unsere Antwort:

Hätten wir das tatsächlich geschrieben, wäre dies lächerlich. Dem ist aber nicht so. Wir haben geschrieben, zunächst einmal gab es Unfälle von bergab fahrenden Fahrzeugen. Durch die Installation der Kölner Teller im Jahr 2012 werden die aber nie wieder vorkommen. Also können wir alle diese Unfälle außer Acht lassen. Sie interessieren nicht weiter dafür, einen Grund zu finden, ins Stadtsäckel zu greifen und zusätzlich ein Berliner Kissen zu installieren.

Das Berliner Kissen schützt nämlich die Kurve ausschl. vor bergauf fahrenden Fahrzeugen. Aber bergauf fahren ist eine vollkommen andere Situation als bergab fahren. Und von bergauf fahrenden Fahrzeugen, gab es tatsächlich (wegen der vollkommen anderen Situation) nur einen einzigen Unfall, der bei der PI registriert ist (siehe nochmal unsere Anfrage mit der Nummer 15980). Und dieser Unfall geschah wegen "Wild auf der Fahrbahn". Das Berliner Kissen verhindert aber kein Wild auf der Fahrbahn, es lässt ausschl. vor der Hausnummer 67 - und nur dort - nur Schritttempo zu. Tritt ein kleiner Schumi dann aufs Gaspedal, wäre der Unfall mit dem Reh wieder nicht zu verhindern gewesen. Und somit sagen wir, dieser eine Unfall durch "Wild auf der Fahrbahn" kann nicht als Grund für das Berliner Kissen genannt werden. Und kann schon gar nicht als "Unfälle" bezeichnet werden. Bei Unfällen denkt doch jeder an fünf bis zwanzig oder noch mehr Unfälle. Das ist Augenwischerei. Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit, die das Berliner Kissen verhindern würde, gab es somit in der Tat 0 (null) Stück.

Sie schreiben:

"... Wäre ich Adressat, ich würde mich zu derlei Unverschämtheiten gar nicht einlassen. ...".


Unsere Antwort:

Wir hoffen, dass die Adressaten diesen Bericht nicht nur überfliegen, sondern Punkt für Punkt notieren und prüfen. Und "0 (null) Unfälle bergauf mit überhöhter Geschwindigkeit" ist doch nur ein einziger Kritikpunkt. Haben wir nicht noch sehr viel mehr unangenehme Widersprüche aufgezeigt? Ist es wirklich unverschämt, diese zu benennen, oder wäre es nicht eher unverschämt diese Widersprüche im Raum stehen zu lassen.

Trotzdem, wir freuen uns über jede Kritik, auch negative. Können wir doch nur so erkennen, wo unser Bericht evtl. missverstanden wurde.
Kommentar vom 01.04.2016 07:00:00 h, Administrator

Wir haben gestern den folgenden Brief von der Verbandsgemeinde Bad Breisig erhalten:


Datum: 26.03.2016

Berliner Kissen" im Bereich der Waldstraße, Bad Breisig

Sehr geehrter Herr B.,

die o.g. Thematik war als Tagesordnungspunkt zur Beratung im Bau-, Umwelt- und Ortsbildausschusses der Stadt Bad Breisig am 15.03.2016.

Als Ergebnis dieser Sitzung bleibt festzuhalten, dass die Verwaltung in der Angelegenheit Kontakt mit dem ADAC aufnimmt, um eine weitere Fachmeinung einzuholen.

Weiterhin wird im Bereich der Waldstraße kurzfristig ein Geschwindigkeitsmessgerät installiert, um auch hier aktuelle Daten über das Fahrzeugaufkommen sowie die gefahrene Geschwindigkeit zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
S.



Photo Placeholder
Kommentar vom 01.04.2016 07:30:00 h, Administrator

Auf das Schreiben der Verbandsgemeinde Bad Breisig haben wir die folgende E-Mail

an den Sachbearbeiter Herrn S. (Aussteller des Schreibens),

sowie an die Frau Stadt­bür­ger­meis­terin Gabriele Hermann-Lersch (CDU),

sowie an den Herrn Bürger­meister der Verbands­gemeinde, Bernd Weidenbach (CDU),

sowie an den Fraktionssprecher der CDU Herrn Norbert Heidgen, mit der Bitte um Weiterleitung an alle Ausschussmitglieder seiner Partei,

sowie an den Fraktionssprecher der SPD Bernd Lang, mit der Bitte um Weiterleitung an alle Ausschussmitglieder seiner Partei,

sowie an den Fraktionssprecher der FWG Walter Erben, mit der Bitte um Weiterleitung an alle Ausschussmitglieder seiner Partei,

gesendet.



Sehr geehrter Herr S.,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 26. März 2016, das ich staunend zur Kenntnis genommen habe.

Denn wir reden doch wohl hoffentlich über den gleichen Streitpunkt, das Berliner Kissen in der Waldstraße, der Verkehrslärm- und Abgaserzeuger direkt unter meinem Schlafzimmerfenster. Und wenn ich das richtig sehe, gibt es mittlerweile für dieses Kissen nur noch einen einzigen Grund, den Sie gerne verteidigt sehen wollen, die Autofahrer halten sich "offensichtlich" nicht an die 30-km/h-Beschränkung in der Kurve.

Aber nun frage ich mich, wie Sie hier Geschwindigkeitsmessungen vornehmen wollen, wenn die Kurve mit Kölner Tellern und einem Berliner Kissen zugepflastert ist.

Wenn Sie Messungen an anderen Stellen nehmen wollen, dann:

a) Können Sie sich diese Messungen ersparen. Sie haben doch schon vom 16. Mai 2013, 10:00 Uhr bis 21. Mai 2013, 08:27 Uhr Messungen im Bereich Waldstraße 85 vorgenommen (siehe http://www.bad-breisig.de/ ... /Geschwindigkeitsmessungen/). Aufgrund dieser Messung urteilten Sie doch in Ihrem Ratsbeschlusses vom 10.09.2013:

"Die Verkehrsexperten vertraten die Auffassung, dass die vorhandene Beschilderung und Markierungen im Bereich der Waldstraße völlig ausreichend sind".

Dies können Sie u. a. nachlesen unter

http://www.waldstrasse-quer.de ... #ratsbeschlussWaldstrasse85. Meinen Sie, die "Experten" würden sich nun um 180 Grad drehen, und weitere Widersprüche erzeugen?

b) Und natürlich sind Messungen an anderen Stellen (als der Kurve) nicht aussagekräftig für eine Rechtfertigung des Berliner Kissens. Auch dies können Sie als Ihre eigene "Experten"-Meinung im bereits unter a) erwähnten Ratsbeschluss vom 10.09.2013 nachlesen. Heißt es doch dort

"Die Situation im Bereich der Waldstraße 85 ... kann mit der Situation im Bereich der Waldstraße 69 nicht verglichen werden, da dort ein ganz anderer Sachverhalt zu Grunde liegt."

Auch dies können Sie nachlesen u. a. unter http://www.waldstrasse-quer.de ... #ratsbeschlussWaldstrasse85. Oder meinen Sie auch hierzu, die "Experten" würden sich nun um 180 Grad drehen, und weitere Widersprüche erzeugen?

Soweit zu den von Ihnen vorgeschlagenen Messungen.

Weiterhin schreiben Sie, dass Sie Kontakt mit dem ADAC aufnehmen wollen, um eine weitere Fachmeinung einzuholen. Das klingt, auf den ersten Blick, nach: Prima, jetzt suchen wir einen Kompromiss. Tatsächlich haben wir aber schon:

- Eine Fachmeinung des Antragstellers, der sagt, trotz 0 (null) Geschwindigkeits-Unfällen bergauf wird das Berliner Kissen dringendst benötigt.

- Eine Fachmeinung der Verwaltung, die sagt, trotz 0 (null) Geschwindigkeits-Unfällen bergauf wird das Berliner Kissen dringendst benötigt.

- Eine Fachmeinung von zwei Polizisten, die im Widerspruch zur offiziellen Polizeimeinung sagen, trotz 0 (null) Geschwindigkeits-Unfällen bergauf wird das Berliner Kissen dringendst benötigt.

Sind Sie sich sicher, dass wir dazu noch eine weitere Fachmeinung des ADAC benötigen, der dann evtl. sagen wird: Trotz 0 (null) Geschwindigkeits-Unfällen bergauf wird das Berliner Kissen dringendst benötigt.

Reicht es nicht sich irgendwie an Adam Ries zu erinnern und zu sagen: 0 (null) Unfälle = 0 (null) Risiko = 0 (null) Berliner Kissen = 0 (null) Lärm- und Abgaserzeuger vor meinem Schlafzimmerfenster?

Darum, ich würde dringend empfehlen, schaffen Sie nicht weitere Widersprüche, sondern versuchen Sie erst einmal, die genannten Widersprüche auf

http://www.waldstrasse-quer.de/ weblog/ ....php

aufzuklären.

Mit freundlichem Gruß
G. B.

Kommentar vom 07.04.2016 07:52:06 h, Administrator

Auf der Sitzung des Bau-, Umwelt- und Ortsbildausschusses der Stadt Bad Breisig am 15.03.2016 hatten wir den Eindruck, dass die CDU-Fraktion voll hinter dem Antragsteller für das Berliner Kissens stand, die SPD-Seite erschien uns weniger interessiert bzw. informiert.

Außerdem hatten wir erfahren, dass der Antragsteller in der Vergangenheit für einen CDU-Bundestagsabgeordneten gearbeitet hat und der CDU-Erfahrung nicht genug, hat er auch bereits in der Kanzlei der CDU-Bürgermeisterin gearbeitet.

Diese CDU-Berührungspunkte machten uns etwas stutzig, so dass wir mal bei allen Parteien nachfragten:

Ist der Antragsteller Mitglied der SPD? Antwort nach knapp zwei Stunden: "Nein".

Ist der Antragsteller Mitglied der FWG? Antwort nach knapp vier Stunden: "Nein".

Ist der Antragsteller Mitglied der CDU? Hier hat es etwas länger gedauert. Heute, nach 22 Tagen haben wir nun die Antwort erhalten, die wir nachfolgend veröffentlichen.


Sehr geehrter Herr B.,

zu Ihrer Anfrage nach einer Parteimitgliedschaft von Herrn A.* in der CDU: grundsätzlich steht es mir aus Datenschutzgründen nicht zu, Auskunft darüber zu geben, wer Mitglied oder nicht Mitglied der CDU ist. Um irgendwelchen Unterstellungen entgegenzuwirken, teile ich Ihnen mit, dass Herr A.* nicht Mitglied der CDU ist.

Mit freundlichen Grüßen
N. H.


* Name wurde verfremdet
Kommentar vom 07.04.2016 10:54:04 h, Administrator

Antworten von offizieller Seite sind ja sehr rar hier in Bad Breisig. Darum haben wir soeben das folgende Dankschreiben versendet:


Sehr geehrter Herr Heidgen,

vielen Dank, für die Info zur CDU-Mitgliedschaft des Herrn A.

Ich würde mich freuen, wenn Sie auch die übrigen Widersprüche aus dem Blogbeitrag

http://www.waldstrasse-quer.de/ ... alles_luege.php

auf diese Weise entwirren könnten.

Viele Grüße
G. B.


 
 
  





  


2017

08.08.2017
Verkehrsschau oder Verkehrsshow?
   4 Kommentare
   zuletzt 02.11.2017

17.02.2017
Pin down
   1 Kommentar
   zuletzt 17.02.2017


2016

14.11.2016
waldstrasse-quer-Streifen
   6 Kommentare
   zuletzt 16.05.2017

29.10.2016
Sieg der Vernunft
   1 Kommentar
   zuletzt 05.11.2016

08.10.2016
Beschluss: Demontage der Bremsschwellen
   3 Kommentare
   zuletzt 28.10.2016

10.09.2016
Sitzung des Haupt- und Finanzaussch... 12.9.2016, TOP 3.1
   4 Kommentare
   zuletzt 29.09.2016

31.07.2016
Begutachtung vom Sachverständigen des ADAC am 23.6.2016
   2 Kommentare
   zuletzt 01.08.2016

23.07.2016
Schreiben an den Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz
   4 Kommentare
   zuletzt 05.09.2016

24.06.2016
Besuch vom ADAC
   5 Kommentare
   zuletzt 08.07.2016

20.06.2016
Einwohnerversammlung
   2 Kommentare
   zuletzt 23.06.2016

11.06.2016
Protokoll der Sitzung vom 15.3.2016 "Berliner Kissen" in der Waldstraße
   1 Kommentar
   zuletzt 11.06.2016

13.05.2016
Abgabe der 263 Unterschriften an den Bürgermeister
   6 Kommentare
   zuletzt 21.05.2016

03.05.2016
Unterschriften-Übergabe (Terminanfrage)
   3 Kommentare
   zuletzt 04.05.2016

24.04.2016
Alternative zu den Kölner und Berliner Hindernissen

10.04.2016
Zwischenbilanz Unterschriften-Aktion ParSeWal
   2 Kommentare
   zuletzt 23.04.2016

10.04.2016
Kunstobjekte

05.04.2016
Die Comedy "Hopsen auf der Waldstraße"

04.04.2016
Es müsste noch viel mehr Hindernisse geben
   3 Kommentare
   zuletzt 07.04.2016

02.04.2016
Unterschriften-Aktion ParSeWal

21.03.2016
Alles äußerst widersprüchlich
   11 Kommentare
   zuletzt 07.04.2016

10.03.2016
Berliner Kissen auf der Tagesordnung
   6 Kommentare
   zuletzt 15.03.2016

06.03.2016
Jede Menge Widersprüche
   3 Kommentare
   zuletzt 08.03.2016

12.02.2016
Mail an die Kommunalaufsicht
   4 Kommentare
   zuletzt 13.05.2016

21.01.2016
PAR-SE-WAL
   1 Kommentar
   zuletzt 21.01.2016

10.01.2016
Sprintstrecke

06.01.2016
Noch mehr Steuergeld verschwendet!
   1 Kommentar
   zuletzt 07.01.2016


2015

28.12.2015
Des Rätsels Lösung?
   3 Kommentare
   zuletzt 29.12.2015

18.12.2015
Kölner Teller im Bereich der Waldstraße 85
- keine atypische Merkmale!

   1 Kommentar
   zuletzt 07.01.2016

11.12.2015
Antwort des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Breisig
   3 Kommentare
   zuletzt 12.02.2016

08.12.2015
Anmerkung 08.12.2015 - Weitere Arbeiten am Berliner Kissen
   1 Kommentar
   zuletzt 28.12.2015

06.12.2015
Anmerkung 06.12.2015, Bauruine seit 6 Monaten - Hoffnung auf Abriss des Berliner Kissens

05.12.2015
Antwortschreiben Stadtverwaltung vom 06.11.2015

05.12.2015
Entstehung und Handhabung dieses Blogs
   1 Kommentar
   zuletzt 05.12.2015






Werbung:




     

Datenschutz    |    Impressum    |    Kontakt

Copyright © 2020 by EDV-BRAND GmbH, Bad Breisig
Webseitengestaltung: EDV-BRAND GmbH, Bad Breisig    |   S

Besucherzähler